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00:00:05:

00:00:07: Willkommen bei Klangreisen, dem Podcast der neuen Oper Wien.

00:00:11: In unserer letzten Folge durfte ich mit Vertreterinnen des Klangforum Wien über dieses außergewöhnliche Ensemble sowie über die PPCM Academy sprechen – einen Studiengang für zeitgenössische Musik, der übrigens nicht nur instrumental sondern auch wokal angeboten wird an der Kunstuniversität Graz und in dem das KlangForumWien eine kollektive Professur hat!

00:00:29: Dabei konnten sie bereits viel über die musikalischen Herausforderungen von Lisa Lim's Tree of Codes erfahren.

00:00:35: Über eine außergewöhnliche Partitur, erweiterte Spieltechniken und die Zusammenarbeit zwischen erfahrenden Musikerinnen und der nächsten Generation von interpretenden zeitgenössischer Musik.

00:00:45: Heute richten wir unseren Blick auf drei Künstlerinnen, die im Zentrum des Bühngeschäens stehen.

00:00:49: Die Solistinnen und Solisten von Tree of Coals Denn Lisa Lim verlangt nicht nur dem Ensemble außergewöhnliches ab sondern auch ihren vokalen und instrumentalen Protagonistinnen.

00:01:00: Ich freue mich deshalb sehr, heute mit Amber Norrelei, Felix Häuser und Oliver Schirmacher zu sprechen.

00:01:05: Nicola Meitanova unsere Tänzerin und Performerin kann heute leider nicht teilnehmen aber seien Sie sicher liebes Publikum auf der Bühne werden sie sich nicht übersehen können.

00:01:14: Liebe Amber, Felix lieber Oliver darf ich euch bitten euch kurz vorzustellen schön dass ihr uns heute Rede unter Antwort stehen müsst.

00:01:21: Schönen wir hier zu sein?

00:01:22: Ja danke!

00:01:23: Wer will anfangen?

00:01:24: Echt?

00:01:25: Oh du

00:01:26: fang mal an.

00:01:28: Also ich bin Amber, noch der Leih.

00:01:30: Ich komme aus dem USA und ich bin in Venezuela aufgewachsen.

00:01:34: Echt?

00:01:35: Und

00:01:35: ja...

00:01:36: Das wusste ich nicht!

00:01:37: Meine Mutter ist Venezolanisch und mein Vater kommt aus dem USA.

00:01:41: Ja.

00:01:42: Und ich habe in dem USA meinen Badschluss gemacht im Musik- und dann in Stuttgart hab' ich meine Mastis.

00:01:49: Mastas im Oper habe ich in Stutgart gemacht und ich singe die Adele.

00:01:54: Ja und wie bist du zu nah an den Operin

00:01:56: gekommen?!

00:01:56: Hat dich Anna direkt gecastet?

00:01:59: Ja, Anna hat mich gefragt und ich war bei ihr in die Wohnung, hab vorgesungen.

00:02:05: Und das wars!

00:02:07: Schön willkommen bei der neuen Oper Wien-Embau.

00:02:10: Wer möchte weitermachen?

00:02:12: Ich kann weitermachten.

00:02:13: Ich heiße Oliver oder Olli Schermacher.

00:02:17: Ich komme aus Australien und ich wohne zurzeit in Deutschland im Freiburg, Breisgau.

00:02:23: Ich bin in Australien aufgewachsen Ich habe meinen Master in Freiburg gemacht und jetzt lebe ich dort und spiele im Philharmonischen Orchester.

00:02:31: Verrat uns bitte was du spielst?

00:02:33: Ach so, Klarenette!

00:02:36: Ja klarenette und Bassklarenette Und ich bin irgendwie auch hier als Sänger.

00:02:42: Ich spiele eine ganz spezielle Rolle wo das ist so Schauspiel mit Singen, mit Klarenetten Pfeifen und Tanz, also ganz viel zu tun.

00:02:53: Und Emily und ich, die Regisseurin Emily Hill, wir haben zusammen in Freiburg gearbeitet wo ich eine ähnliche Rolle in Regoletto hatte.

00:03:02: Wir haben diese Rolle so zusammen aufgebaut was eigentlich nicht im originalen Regaletto gehört aber das war besonders für mich aufgebaut und wir haben andere Spielleute und das war ganz cool.

00:03:17: Und dann kam dieses Projekt und diese Rolle in dieser Oper ist so spezifisch.

00:03:23: Ich glaube, was es verlangt von einem Performer... ...und Emily hat mich sofort gefragt ich glaube du bist perfekt für sowas!

00:03:31: Sie haben mich gefragt und ich bin

00:03:33: bei den neuen Oper Wien.

00:03:34: Kannst

00:03:35: dich willkommen!

00:03:36: Danke schön hier zu sein

00:03:38: Felix, dich kennen wir schon?

00:03:40: Ja, ich bin Felix Häuser Sänger lebe in Wien und ich habe jetzt das Glück dass meine Die dritte Produktion bei der neuen Oper ist, wir haben gerade mit Geschichte im Mack ein Erfolg gehabt und das gerade schön beendet.

00:03:54: Und sofort im Anschluss am nächsten Tag ging es weiter mit den Proben für Tree of Codes wo ich den Sohn

00:04:02: singe.

00:04:03: Wenn wir die Handlung vorerst mal beiseite lassen was macht denn dieses Werk musikalisch so außergewöhnlich?

00:04:09: Für euch oder kürzer gefragt Was habt ihr euch gedacht als ihr die Partitur zum ersten Mal gesehen habt?

00:04:20: Es ist schon schwierig.

00:04:22: Ich habe Musik von der Komponistin Lisa Lim gespielt und auch oft gehört in Australien, also es war keine Überraschung dass es kompliziert aussieht aber trotzdem was zumindest meine Stimme von mir verlangt mit komische Geräusche auch im Gesang und ich bin kein Sänger.

00:04:43: Ich hab's nicht studiert, also es ist nur in der Dusche und erdursche würde ich singen Und das war ein bisschen schwierig.

00:04:51: Ich musste ziemlich viel Zeit in den Singen investieren und die was sich clarinatistisch spielen muss war nichts Neues auch mit besonderen Technik oder sowas.

00:05:04: Das habe ich alles schon gemacht aber mit dem singe das fand ich schon Interessant, dass ich... Ich musste sowas nie wirklich machen.

00:05:11: So mit Throat Fry und dann diese... Wie nennt man das?

00:05:19: Würgen?

00:05:22: Also ganz guter.

00:05:24: Ja genau!

00:05:24: Ganz viele komische Geräusche aber es macht Spaß.

00:05:28: Es ist eigentlich cool alles zusammen zu gestalten.

00:05:32: Ja jetzt verraten wir den Publikum deine Rolle heißt ja

00:05:35: Mutant Bird.

00:05:37: mutierter Vogel sozusagen.

00:05:39: Und manchmal muss ich ein paar Pfeifen spielen, die ich eigentlich dabei habe und wenn ich könnte würde ich sie vielleicht kurz vorstellen.

00:05:51: Ja klar natürlich!

00:05:52: Also erstmal das Stück fängt so an dass ich ja das Publikum begrüße.

00:06:02: Ich muss, das heißt ein Wacky Whistle und es ist so ein kleines Stück Papier Metall und Plastik als zusammengebaut.

00:06:10: Und das geht in den Mund?

00:06:12: Und dann man spielt das ein bisschen mit ganz schnellem Luft und klingt so... Das war ein Auto draußen!

00:06:25: Ja, dass du aus Konkurrenz bekommen

00:06:27: hast.

00:06:30: Und was interessant ist, dass man das eigentlich nicht

00:06:33: sieht,

00:06:34: dass es im Mund ist und man sieht nichts.

00:06:36: und trotzdem sieht es so aus, als ob das von von meiner eigenen Stimme kommt.

00:06:42: Und dann muss ich zu einer anderen Pfeife wechseln und das hier heißt Noseflute, da sieht man es schon häufiger?

00:06:50: Ja!

00:06:51: Ich muss ein bisschen Vogelgesang imitieren vor allem austreische Vögel die ich schon kenne Magpie, Whipbird... Ja, pfeifen ein bisschen vor.

00:07:07: So dieses Momolen Ein bisschen, ja das ist Magpie und dann haben wir noch Whippbird.

00:07:22: Und die sind so diese Australischen Vögel.

00:07:25: Ich bin ganz fasziniert!

00:07:27: Ja und dann auch ein bisschen Kläranette und Schauspiel.

00:07:29: also das ist meine Rolle.

00:07:32: Okay sehr vielschichtig.

00:07:33: wow Ember ich habe in deiner Biografie nachgelesen du bist Cholera Toursopranistin.

00:07:41: Mutz hat gesungen, du hast Strauß gesungen und bist also in den höchst virtosen klassischen Bereichen zu Hause.

00:07:49: Was war denn dein erster Eindruck als du diese Party aufgeschlagen hast?

00:07:55: Ja!

00:07:57: Also am Anfang muss man ganz anders denken mit dieser Musik weil jede Instrument ist so... bis sagt man

00:08:12: Begleitung,

00:08:13: ja.

00:08:14: Jeden Instrument

00:08:15: ist

00:08:16: sein eigenes

00:08:19: Projekt.

00:08:23: Am Anfang habe ich gefunden das schwer zu finden.

00:08:29: wie kann ich zusammen mit die anderen singen und arbeiten?

00:08:34: Es macht Spaß weil... Wie Olli hat gesagt,

00:08:40: muss

00:08:40: man so andere Farbe benutzen.

00:08:43: Andere Geräusche... Ich muss auch dieses Throat Frye benutzen

00:08:48: und sagen... Also ganz anders als im klassischen Opern der Vertrauten?

00:08:53: Genau,

00:08:54: genau!

00:08:54: Ganz anders.

00:08:55: Und das ist sowas macht Spaß.

00:08:58: Haus finden wie das

00:09:00: machen könnte.

00:09:02: Ihr habt auch gesagt dass so eine Aarie zu lernen irgendwie ganz einfach, weil es so vier Viertel man muss... Man lernt den Text kennen und dann singt das.

00:09:14: Und das ist irgendwie ganz gut im Körper.

00:09:18: aber für solche Musik wo's kein Muster keinen echter so Rhythmus oder

00:09:24: flow

00:09:24: genau oder keine Begleitung, weil jedes Instrument so sein eigenes Ding ist dass es für euch sehr sehr schwierig ist.

00:09:32: ich habe nur ein paar kleine Stellen wo ich singen muss.

00:09:35: aber für euch diese lange diese langen Strecken.

00:09:38: Ich denke, wie könnt ihr das machen?

00:09:42: Aber wie hast du das eigentlich auswendig gelernt?

00:09:44: Ich finde es wirklich beeindruckend!

00:09:48: Also

00:09:48: ich habe viel mit Metronomen gesungen, gelernt muss man immer so zahlen und dieses Musik ändert sich zwischen

00:10:04: Vier und vier, wie sagt man?

00:10:06: Die ganze

00:10:07: Zeit.

00:10:09: Also ich habe viel mit Mitrundung gearbeitet.

00:10:13: Aber es hilft da wirklich auch bei dieser Musik wenn das Ensemble.

00:10:16: wir hatten ja schon drei Tage in Graz wo wir mit einem Teil des Ensembles geprobt haben Und Es ist so hilfreich wenn das ensemble reinkommt wie du gesagt hast sich dass das jeder halt seine eigene seine eigene Solo-Stimme irgendwie ist und jedes Instrument, seine ganz eigene Klangwelt irgendwie ist.

00:10:37: Hat man auch eigentlich immer irgendwas... Da muss ich sagen, da hat Leiser Limps wirklich sehr dankbar für Sänger komponiert und für Sängerin.

00:10:43: Also es ist wirklich eigentlich immer ein irgendein Instrument der eigene Ton zu hören.

00:10:48: also man hat eigentlich immer eine Hilfe.

00:10:50: was aber wenn man das Klavier hat dass das alles darstellen muss bin ich manchmal echt verloren weil dann spielt er halt fünfzehn Töne Weiß ich jetzt auch nicht, ob das jetzt das Horn oder das Euphonium oder die Posaune ist.

00:11:02: Und dass es natürlich dann viel, viel besser, wenn da das Ensemble dabei ist.

00:11:07: Aber ich glaube für die, die vielleicht zu hören... Ich weiß nicht wie viele würde eigentlich wissen, dass wir proben.

00:11:13: Wir proben das nur mit Klavier.

00:11:16: Wir proben nur mit einem Zombel ab der nächsten Woche.

00:11:22: Genau!

00:11:23: Also am Anfang und das ist ganz normal für Opa, dass die Sängern schon einer Weile nur mit Klavier arbeiten.

00:11:28: Und ich glaube für Mozart kann man

00:11:32: die Musik

00:11:32: schon verstehen, weil das ist ein Orchester und Mozart-Klavier klingt schön!

00:11:37: Aber was wir machen alle Stimmen sind so selbstständig dass...und die Farben sind so besonders fürs Instrument und was sie als Klangwelt aufgebaut hat Mit Klavier ist es komplett anders.

00:11:52: also wirklich schwer Wo sollte man sich orientieren?

00:11:58: Also jetzt möchte ich auch mal wieder was sagen.

00:12:00: Ihr habt so viele, ihr stoßt und da bin ich es euch sehr dankbar!

00:12:03: Ihr stoßst sehr viele Gedanken an die ich mir eigentlich schon aufgeschrieben hatte vorher zum Beispiel gerade wie geht ihr mit The Crowd um?

00:12:11: Weil ihr seid ja zu dritt Nikola ist Performerin und Tänzerin und ist auch dabei.

00:12:16: aber natürlich eine wesentliche Rolle ist das Ensemble Das Klangforum die ja auch diese Rolle The Crowd haben.

00:12:22: Und ich wollte eben auch fragen Wie probiert ihr hier in der Kanagasse Sobebühne.

00:12:28: Ihr seid zu dritt, zu viert aber euch fehlen fünfzehn Personen die tatsächlich auch miteinander interagieren.

00:12:36: Also ich habe ein paar Mal schon gesagt es fühlt sich ein bisschen anders ob wir so Blue Screen Acting machen würden in einem Action Filmsen weil auch die Raummaße sind nachher im Reaktor größer.

00:12:47: das Bühnenbild ist jetzt noch sehr rudimentär ist kein Ensemble da.

00:12:51: also Wir stellen uns momentan sehr viel vor und es ist echt glaube ich so ein bisschen wie dieses Star Wars Set, die man sieht zu einer Rente über eine grüne Brücke.

00:13:01: Ja ja ja oder diese Avatar-Filme wo die diese komische Kostümer haben und diesen... Man sieht eigentlich nichts.

00:13:09: aber dann mit den Effekten und so ist das super aus!

00:13:12: Aber dass mit Klavier und Wo wir proben Es ist wirklich als ob wir in einem Sandbox arbeiten.

00:13:19: Das ist wirklich anders

00:13:21: Und eben auch der Kontakt, was ihr so ein bisschen angerissen habt.

00:13:24: Der interessiert mich auch wie ... Weil wir haben hier nicht die Original-Maße in der Keinergasse und es ist sehr langgezogen.

00:13:31: Anna wird wahrscheinlich an einem Punkt stehen als Dirigentin?

00:13:36: Wie könnt ihr den Kontakt halten?

00:13:37: Könnt ihr das überhaupt schon jetzt proben zu dem jetzigen Zeitpunkt oder ist die Frage in Wahrheit verfrüht gestellt?

00:13:43: Also, wir hoffen ja immer scheißig an auf so eine bewegliche Plattform stellt und dann einfach dahin fährt wo sie gebraucht wird.

00:13:51: Sie steht ja in der Mitte.

00:13:52: Das ist eigentlich ganz gut, weil sie kann sich eigentlich und das ist glaube ich so wie ich das verstehe momentan, der Plan.

00:13:59: Wenn Emily und Emma besser wissen und Anna... Und dass die sich drehen können da wo sie stehen frei.

00:14:06: Damit wird eigentlich der Kontakt relativ gut sein, weil es ist so der Fixpunkt.

00:14:10: Wie auch üblich ist hat sie eine kleine Kamera und dann haben wir zwei Bildschirme an den Seiten, wo falls wir nicht in die Mitte gucken können, dann können wir zur Seite und dann sehen wir wo der Schlag ist.

00:14:26: Ja auch das sind wir irgendwie gewohnt dass man ein Monitor hat

00:14:30: oder

00:14:30: nicht ideale Sichtverhältnisse da.

00:14:33: Ihr sagt es die Partitur sehr komplex ist.

00:14:36: ich finde sie auch sehr komplex und ich habe mir überlegt.

00:14:41: zeitgenössische Musik ist teilweise eine gewisse Freiheit aber Lisa notiert sehr genau extrem genau.

00:14:50: Ist das eher ein Korsett für euch oder hilft es?

00:14:54: Ich frage mich, ihr seid hoch ausgebildet, ihr seit sehr präzise.

00:14:58: inwieweit könnt ihr euch da auf eure Präzision verlassen?

00:15:01: oder kommt damit dem Proben auch so eine Form von Intuition in eurer Singstimme und deine Instrumentalstimme?

00:15:11: ich persönlich finde zu viele Anweisungen ist besser als zu wenig.

00:15:18: Also wenn sie sagt, Throat Fry und dann mit das und dass.

00:15:23: Ich finde okay!

00:15:24: Sie weiß genau was sie will und ich mach' das.

00:15:26: Aber man spielt natürlich viele Komponisten und Komponnistinnen.

00:15:30: Die haben alle eine verschiedene Art wie die komponieren und wie sie schreiben Ob die die Freiheit lassen oder Wenn die genau wissen was die wollen.

00:15:42: Und das ist interessant auch mit Lisa weil Ich war vor zwei Monaten bei ihr zu Hause in Melbourne, als ich auch Zuhause war.

00:15:52: Und ich habe ein bisschen mit ihr durch den Anfang des Stücks mit diesen Nasenflöte gearbeitet und ich war auch neu mit diesem Instrument und konnte nicht alle Töne so richtig rauskriegen genau was sie schreibt und sie meinte ja also ich hab es genau geschrieben aber es sollte diesen Vogel nachmachen oder imitieren.

00:16:16: Also hauptsächlich ist es dieser Klang und Versuch zu folgen, was ich geschrieben habe aber sie hat schon diese Ideen Aber auch ihre eigene Flexibilität innerhalb Was Sie geschrieben haben

00:16:30: bei mir.

00:16:31: Ich finde dieses Genauigkeit sehr helfreich weil ich singe nicht so viel zeitgenössisches Musik also Und für mich ist er so sehr hilfreich.

00:16:44: Und ich finde auch, wenn man es ganz genau hat dann später können wir so mehr Freiheit haben.

00:16:53: Also

00:16:53: wenn man

00:16:54: etwas spontan singen möchte, spontan passiert immer in einer

00:17:01: Form

00:17:04: und in diesem Form kannst du spontan sein, aber es ist ja immer so ein Gebregeln.

00:17:10: Ich

00:17:10: finde bei dieser Musik Präsies, sagt man?

00:17:15: Präsision.

00:17:18: Das hilft mir sehr.

00:17:21: Ich finde es aber auch nicht zu viel.

00:17:22: also ich finde das eigentlich ein sehr... Also ich find's für mich eine tolle Komposition wenn ich das aus Sängerperspektive anschaue so von der Struktur und vom Handwerk nicht finde dass wirklich auch.. Ich habe schon andere Sachen gesehen das ist wirklich wesentlich genauer oder da ist wirklich alles kleinste notiert und das finde ich eigentlich einen sehr schönen Schöne Menge an Genauigkeit, die sie montiert.

00:17:45: Also was ich... Womit ich zum Beispiel

00:17:47: zu arbeiten

00:17:48: hatte weil es einfach neu für mich war auch tatsächlich waren Vierteltöne.

00:17:51: das ist ja auch eine sehr genaue Art der Notation Weil plötzlich haben wir einfach doppelt so viele Töne in der Oktave.

00:17:59: Es hat alles irgendwie den Grund habe Ich das Gefühl wenn sich Wenn da was drin steht in der Partitur und dann ist es auch Dann ist es eben hilfreich wenn man dann versteht Sinn oder die Intention hinter dem ist, was da so genau geschrieben wurde.

00:18:16: Dann hilft es!

00:18:17: Ja man vertraut, was sie schreibt und okay dann mache ich das so.

00:18:25: Super viele detaillierte Sachen über eure Arbeit und wie ihr an dieses Stück rangeht.

00:18:30: jetzt möchte ich aber doch noch ein bisschen zur Handlung kommen weil es gibt ja gar nicht so viele Rollen und jeder zeigt hier gerade auf jeden und niemand möchte antworten.

00:18:42: Dabei ist das doch gar nicht so schlimm, Amber.

00:18:44: Du hast gesagt du singst die Adela.

00:18:50: Das ist die einzig weibliche Rolle.

00:18:52: und wenn ich jetzt mal aus meiner Sicht ein bisschen sprechen kann... Mein Interview mit Lisa steht noch bevor.

00:19:01: Vielleicht werde ich sie auch noch was fragen, vielleicht wenn ihr auch Fragen habt.

00:19:05: Unseren Publikum muss ich sagen dass wir dieses mal keinen Podcast mit Lisa-Lim haben werden sondern ein ausgedehntes Interview und Programmheft.

00:19:12: das heißt wer Infos von Lisa lesen möchte kaufe sich bitte das Programm Heft.

00:19:18: aber so wie ich nach dem Studium des Librettos Adela gelesen habe bist du sowas wie eine Gottheit oder bist du die Zeit?

00:19:29: Es geht sehr viel um Zeit, um Erinnerung.

00:19:32: Wie fühlst du das und da gibt es jetzt auch bitte keinen richtig oder falsch sondern wie fühlste es oder bist Du eine Art von über Mama oder...

00:19:42: Ich habe diese Gottheits

00:19:44: viel

00:19:45: ich spiele das auch viel und auch so wie sie weiß schon was was passieren wird.

00:19:53: Sie ist die

00:19:53: einzige, die überhaupt irgendwas weiß?

00:19:55: Ich

00:19:55: habe auch die Gefühl dass sie schreibt... sich hat die Geschichte geschrieben vielleicht,

00:20:00: dass sie

00:20:01: die Autoren ist in dieser Geschichte und ich hatte so dieses vom Gottheit das sie weiß es alles Und sie macht jeden Teil bewegen.

00:20:17: Was ich total faszinierend finde in deiner Rolle, dass du zweimal sagst take my hand und du sagst es aber einmal zum Sohn und einmal zum Vater.

00:20:29: damit kommen wir vielleicht zu dir Felix weil du bist der Sohn nimmst Du die Hand von Adela.

00:20:36: nie physisch.

00:20:38: Wir haben, wir möchten ja auch nicht zu viel spoilern.

00:20:44: Aber

00:20:46: es findet sehr viel auf einer Metaebene statt oder das klingt immer so gefährlich Metaeben nicht.

00:20:53: Es findet sehr viele auf einer Ebene statt die irgendwie nicht so physisch ist.

00:20:58: Das ist jetzt nicht besser!

00:21:00: Also wir befinden uns ja laut Libretto an einem zusätzlichen Tag.

00:21:05: Niemand weiß wo dieser Tag herkommt.

00:21:06: der Tag steht nicht in Palender Der Tag ist in keiner Zeit.

00:21:09: es ist ein zusätzliches Gedanken Konstrukt, man könnte es vielleicht irgendwie so in

00:21:14: einer Form von

00:21:14: Hyperchronos nennen.

00:21:15: Vielleicht eine ganz kleine Sekunde oder eine sehr ausgedehnte Zeit wo niemand weiß wo sie herkommt und wo alles passieren kann.

00:21:22: Deswegen finde ich Metaebene Ausnahmsweise Eine ganz gelungene Beschreibung wird oft missbräuchlich verwendet aber hier finde ich Sie ganz gut weil wir verhandeln ja tatsächlich eine Zeit die wir so nicht kennen können eigentlich, wo alles gleichzeitig passiert.

00:21:42: Ja!

00:21:43: Es ist halt ein Möglichkeit-Raum von Möglichkeiten, die vielleicht noch sind und vielleicht auch verpassten Möglichkeiten... es sind ja sehr viele Geschichten, die irgendwie verwoben sind.

00:21:55: Und im Libretto steht auch Sohn slash Vater slash

00:22:01: Doktor.

00:22:03: also ich bin nicht eine Figur, sondern auch irgendwie eine Möglichkeit von Figuren.

00:22:11: Ich hab das Gefühl weiß was ich sage macht einfach noch mehr Angst vor dem Stück.

00:22:16: Du hast auf dieses Stil wo du singst Human Dreams.

00:22:20: könnte das sein ein Teil vielleicht ist alles ein Traum.

00:22:25: Ja

00:22:27: und es ist auch interessant dass wir irgendwie vor allem dieser Vaterrolle Das wandert sich durch das ganze Ensemble.

00:22:38: Also ich spiele auch einmal den Vater, du und dann auch Nikola.

00:22:44: Also wer ist wer?

00:22:46: Und es ist alles ein bisschen nicht so offensichtlich.

00:22:51: genau also das ist der dieser Person und die ist die Person und sie haben diese Beziehung.

00:22:57: Es ist alles so durchgemischt

00:23:01: Aber es ist ja auch am Anfang relativ konkret.

00:23:05: In dem du fragst Felix, is my father alive?

00:23:11: Dann heißt das, nein er ist nicht am Leben!

00:23:14: Aber dann heißt es doch in dieser Welt IST der am Leben.

00:23:18: Das heisst an diesem einen zusätzlichen Tag kannst du deinem Vater begegnen und kannst dann vielleicht auch zum Schluss zum Vater werden.

00:23:25: also das ist ja dann relativ eindeutig dass es doch zwei eigentlich getrennte Figuren sind, wobei die eine vielleicht im Sohn wohnt.

00:23:34: Oder hast du das Gefühl, dass der Vater vielleicht überhaupt gar nicht da ist?

00:23:39: Ich

00:23:40: weiß nicht ob das ne Frage isst, die ich beantworten kann und ich weiss noch nicht, ob sie beantwortet werden muss... Also auch da!

00:23:50: Es gibt diese Möglichkeiten.

00:23:53: Ist der Vater wirklich da?

00:23:55: Bilde ich mir ein, dass er da

00:23:57: ist?!

00:23:59: ob das auch so wichtig ist.

00:24:01: Also, dass es das was ich so spannend an diesem Stück finde und wo ich auch vielleicht am Anfang ein bisschen mit zu kämpfen hatte, dass für mich die Handlung, die auch irgendwie nicht linear ist oder den Anschein einer Linearität hat aber wo ja oft wenn ich ins Theater denke man braucht da jetzt eine Handlung verstehen warum passiert x, warum passiert y?

00:24:28: was folgert aus dem anderen?

00:24:29: Was vielleicht im klassischen Theater ist und das ist es ja nicht.

00:24:33: Es ist für mich viel mehr werden irgendwie Emotionen verhandelt und es werden große Fragen aufgeworfen Und die werden von uns dreien.

00:24:43: in verschiedenen Konstellationen wird mit diesen Emotion umgegangen.

00:24:49: Das ist

00:24:50: sehr poetisch.

00:24:51: Für mich ist es eigentlich wie so ein fast bisschen modernes Gedicht oder so der ganze Abend.

00:24:57: Das ist sehr, sehr poetisch und sehr schön an vielen Stellen aber jetzt nicht weil die Handlung so stringent ist sondern weil Bilder da sind und die emotional sind finde ich.

00:25:08: Ja

00:25:09: und ich glaube es stellt einfach so offene Fragen wie Natur und Familie und Liebe und Erinnerung und Schuld.

00:25:23: Ich glaube, es stellt mehr Fragen als es beantwortet.

00:25:30: Auf jeden Fall ja!

00:25:32: Da finde ich gerade deine Olle Olly ganz besonders weil du bist der The Mutant Bird und Vögel sind ja kulturhistorisch auch sehr divergent gedeutet oder unterschiedlich gedeutet.

00:25:49: die können ja manchmal gut sein, manchmal schlecht sein.

00:25:52: Man hat das Gefühl, am Anfang bist du so bei Adela.

00:25:56: Was für ein Wesen bist Du?

00:25:58: Ich

00:25:58: glaube am Anfang wie es funktioniert und wie das Publikum erlebt ist dass wir versuchen erstmal eine gemeinsame Sprache zu finden Und wie das Stück anfängt ist nur mit Vogel- und Naturgesang Also Vogelgesang und Naturgeräusche Und ich bin quasi dieser Wesen in dem Raum.

00:26:27: Dann höre ich erstmal von Adele, sie antwortet auch mit so einem ähnlichen Vogelgesang und dann versuchen wir zu sprechen... ...und dadurch lerne ich auch wie man eigentlich spricht!

00:26:43: Und ich glaube daher kommt dieses Throat Frye.

00:26:49: Es ist alles ob es das erste mal, dass ich sprechen kann und ich konnte nur davor nur Vogel sangen.

00:26:56: Und dann wir lernen gemeinsam so eine gemeinsame Sprache zusammen.

00:27:01: Ich

00:27:02: weiß nicht, ob Adele lernt eine Sprache mit der.

00:27:06: ich glaube Adele weiss schon.

00:27:09: also sie versucht

00:27:10: deine Sprache

00:27:13: in diese Vögel-Sprache unsere Sprache.

00:27:21: Und ich glaube, sie dann translates

00:27:25: für

00:27:26: dich oder?

00:27:27: Ja aber ihr zwei habt auch eure Momente wo ihr auch Vogelgesang nachmachen mit den Pfeifen.

00:27:36: Ja sehr minimal es gibt nur eine einzige Stelle

00:27:40: Aber auch The Crowd also Klangforum und ppcm die Instrumentalistinnen, die müssen alle auch diese wacky Whistles spielen und auch einmal als so eine riesige Vogelgruppe.

00:27:56: Ja?

00:27:57: Und Lachen

00:27:58: und Sprechen.

00:27:58: Die sind sehr vielfältig.

00:27:59: ja weil sie sowohl Kursinn als auch Instrumentalisten als auch Bühnendarstellerinnen und Darsteller.

00:28:07: deswegen... War ja meine Frage vorher, ihr seid zu dritt.

00:28:10: Zu viert hier auf der Probebühne aber ihr seid im Grunde genommen nur ein Fünftel der ganzen Equip die

00:28:17: Zuschluss

00:28:18: auf der Bühne ist.

00:28:19: Aber jede Rolle ist riesig und verlangt richtig viel von jedem Performer.

00:28:27: Wir haben glaube ich noch nicht so.

00:28:28: oder haben wir schon genug über den Sohn gesprochen Felix?

00:28:32: Ja ich glaube der Sohn ist so der Mensch in diesem Stück.

00:28:38: Ich bin Die Rolle der diese Geschichte wieder fährt, der irgendwie in diesen Tag hineingeworfen wird.

00:28:45: Der den nicht so wirklich weiß was da eigentlich passiert wenn wir davon ausgehen dass Adela genau weiß was passiert und auch dem Mutant Bird eigentlich ein Charakter ist der sich relativ bewusst habe ich das Gefühl zwischen diesem oder in dieser Welt zwischen diesen Welten bewegt Ja, der Sohn ist vielleicht der Bezugspunkt auch irgendwie zum Publikum dann die...

00:29:17: Das glaube ich das womit wir als Zusehende sich am meisten identifizieren

00:29:21: können.

00:29:21: Genau!

00:29:24: Der eben auch von dieser Welt überrascht und schockiert ist.

00:29:29: Der trauert um seinen Vater.

00:29:31: Der hadert damit wie das alles wie das ist, der auch überfordert ist mit dieser Anstellen.

00:29:40: Mit dieser neuen Welt, der aber auch fasziniert ist davon von diesem...

00:29:46: Willer da bleiben?

00:29:49: Das ist eine sehr interessante Frage.

00:29:50: ich weiß es nicht!

00:29:53: Ich weiß es eigentlich auch nicht, aber ich habe ja vorher gesagt dass dieser zusätzliche Tag, der kann sich ja für mich in einer Millisekunde abspielen.

00:30:02: Der kann sich in einem ganzen Leben abspilen.

00:30:05: und die Frage die mir jetzt gerade eben gekommen ist, will man da überhaupt weg?

00:30:12: Weil irgendwie ist das Setting ja so ein bisschen so dass du Ember und Olli ihr seid einfach da.

00:30:17: Ihr seid Teil dieser Welt Und Du als Sohn Felix tappst da hinein.

00:30:23: Die Frage ist ob du wieder hinaus tappest.

00:30:25: Ich weiß auch, dass es eine Frage ist, die wir jetzt nicht lösen müssen

00:30:28: Aber

00:30:29: mal jetzt so als Denkbeispiel.

00:30:31: Es ist eine Frage, die sich mir interessanterweise auch oder die sie mir noch nicht gestellt hat weil ich glaube So wie wir in den Prozessen, in der Inszenierung sind ist es keine Entscheidung die der Sohn oder diese Rolle treffen kann.

00:30:47: Auch das geschieht auch.

00:30:48: das Ende ist etwas was geschieht und was nicht vom Sohn initiiert wird oder so.

00:30:57: Ist auch die Frage endet dieser Tag?

00:31:00: Oder endet nur diese Geschichte?

00:31:03: Endet überhaupt irgendwas?

00:31:07: Also natürlich das Stück endet aber...

00:31:09: Aber ist nicht dein letzter Satz?

00:31:11: Ich wünschte, dass die Nacht niemals enden würde.

00:31:15: Ja!

00:31:16: So oder?

00:31:18: Ich finde also gerade, dass dieser vierte Akt hat was unglaublich archaisches und transzendiert find ich ein bisschen auch musikalisch diese Geschichte.

00:31:28: es ist ein ganz flächiger Sound dieses Ende da hat man Obertonklänge Sakral, also es ist nicht christlich sakrale was so ein fast meditativer

00:31:41: Saum.

00:31:42: Ich habe total oft die Assoziation auch an christlicher, latente Koral-Assoziationen ganz viel Oktaven.

00:31:50: ich muss auch ständig an Heidens Schöpfung

00:31:52: denken.

00:31:52: Also nein, ich denke eher an so Mantra singen oder sowas weil es eben gar kein Text gibt.

00:32:00: und ja das sage ich am Schluss I wanted a night.

00:32:06: Es fühlt sich mehr an wie ein Auflösen in der Geschichte als wie ein Ende.

00:32:12: Das Stück wird im Gegensatz zur Entropie, dass alles zum Chaos strebt.

00:32:19: Ist es bei diesem Stück eigentlich andersrum?

00:32:22: Ich hoffe ich verratere nicht zu viel, aber es strebt ja alles irgendwie zur Harmonie in dem Stück und das finde ich auch so... Spannend.

00:32:30: Deshalb, ja der Sohn hat diesen letzten Satz aber ich weiß nicht ob irgendwas endet oder auch bis nichts sich irgendwie... ...finds ein wunderschönes Ende Auch wenn ich es nicht ganz verstehe.

00:32:42: Was ist denn eigentlich der Tree of Codes?

00:32:48: Secret

00:32:49: A secret?

00:32:49: Cut out in time

00:32:50: Tell us the secrets

00:32:54: So.

00:32:55: Aber was ist dieser Satz am Schluss?

00:32:57: What is the final secret of The Tree Of Codes?

00:33:00: Was sagt ihr am Schluss?

00:33:05: Ich

00:33:05: glaube, es wird auch nicht erwähnt oder gesagt.

00:33:10: Sollte mal vorbeikommen vielleicht?

00:33:12: Findet ihr immer aus dem Publikum.

00:33:13: Genau!

00:33:16: Die Antwort liegt gar nicht so weit weg.

00:33:18: Ah du kennst

00:33:19: sie?

00:33:22: Du weißt ja schon.

00:33:24: Nein ich glaube nicht dass ich's kenne aber... Dass es gar nicht soweit weg ist, dass das sehr viel mit dir zu tun hat, Amber.

00:33:30: Mit deiner Rolle?

00:33:31: Ja Wenn du am Anfang singst I hear the tree roots speak.

00:33:35: Ja Viel mit dieses Tree Roots.

00:33:39: Ich finde das ganz interessant.

00:33:42: Was bedeutet genau die Tree Root?

00:33:46: Verwurzelung Leben!

00:33:48: Diese Verbindung mit Natur und Geist und Erinnerungen...

00:33:56: Diese Spiritualität, die Synthese aus Natur und der menschlichen technischen Welt.

00:34:04: Das rückt uns Menschen natürlich ganz anders in die Natur!

00:34:09: legt uns in einen ganz anderen Stellenwert, als wir das vermeintlich immer haben.

00:34:14: Als sehr eurozentristisch, als Krone der Schöpfung und als überlegenes Wesen.

00:34:20: Und wir sind diejenigen, die zum Mond fliegen und wir sind denjenigen, wie Hochhäuser bauen.

00:34:24: Wir sind leider auch diejenigen die Kriege anfangen Aber dieses Stück erdet uns glaube ich insofern ein bisschen wieder.

00:34:31: Ist es der Auftrag mehr mit dem Lebendigen?

00:34:35: Mit der Naturvorwurzel zu sein?

00:34:37: Vielleicht liegt die Antwort gar nicht in dem Text, den wir sprechen oder singen sondern in dem was dann eben auch akustisch im vierten Akt passiert.

00:34:48: Wie ist das die Antwort?

00:34:49: Das Buch Tree of Codes ist auch an sich völlig unklar und völlig ohne Ende, ohne Klarheit.

00:34:58: ich meine es gibt Ideen und Angebote Momente aber dass es es ist nicht Anfang Mittelschluss Alles in glücklich oder alles in traurig.

00:35:08: Es ist wirklich nicht so ein Text und ich glaube genau was Lisa komponiert hat reflektiert, genau was in diesem Buch steht.

00:35:19: Wir haben lange geredet.

00:35:21: Haben wir etwas nicht besprochen?

00:35:22: Was euch am Herzen legt?

00:35:25: Wir uns nicht Alle schütteln den Kopf und wollen nach einem langen Proben-Tag nach Hause.

00:35:29: Nein auf

00:35:30: keinen Fall.

00:35:33: Dann kann ich Danke sagen.

00:35:35: Danke Amber, danke Olli, danke Felix, dass ihr uns Rede und Antwort gestanden habt.

00:35:40: Spannende Einblicke in die musikalische Arbeit vor allem, in eure Arbeit auf der Bühne!

00:35:46: Und auch eure Gedanken zu... Zu dem ganzen Stück zu Tree of Codes.

00:35:51: Wer neugierig geworden ist, liebes Publikum Lisa Limbs, Tree Of Codes, feiert am einunddreißigsten Oktober zweitausendsechsundzwanzig im Reaktor in Wien seine österreichische Ersterführung.

00:36:00: Weitere Vorstellungen folgen am dritten, fünften sechsten und achten November.

00:36:04: Alle Informationen sowie Tickets finden sie auf der Website der Neue Oper Wien.

00:36:07: Vielen Dank fürs Zuhören.

00:36:08: Und bis zur nächsten Folge von KlangReisen, den Podcast der Neuen Oper Wienen.

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